Dienstag, 8. März 2016

Kleine Strickerei am Rande

Heute mal eine Kombination aus Genähtem und Gestricktem:

Ich habe einen Mantel aus grauer Walkwolle mit einer Strickborte aufgepeppt.

Zum Stricken habe ich Einband- Wolle (die Lace- Qualität der isländischen Wolle) verwendet. Die Borte ist in Rosa gestrickt. Im Prinzip strickte ich diagonal, durch Aufstricken und Abketten entstehen die Zacken. Der dunklere Rand ist anschließend mit Bordeaux angehäkelt. Das rundet die Innenecken etwas ab und formt die Außenecken nach.
Die Borte ohne Häkelkante und ungedämpft


Die tatsächliche Länge lässt sich erst nach dem Umhäkeln feststellen. Deshalb habe ich erst gestrickt, die Maschen auf einer Maschenklammer geparkt, dann vom Strickende her umhäkelt. So konnte ich noch die eine oder andere Zacke ergänzen.
Nach dem Erreichen der richtigen Länge habe ich die Borte gedämpft. Dazu pinnte ich einen Teil an den Ecken mit einer Stecknadel fest und bin dann mit dem Dampfbügeleise darüber gegangen. Wichtig: Die Bügelsohle darf die Wolle nicht berühren, es soll nur der Dampf an die Wolle kommen, kein Druck! Sonst sind die Maschen platt und unansehnlich.


Für den Kragen habe ich die Borte viel schmaler gestrickt. Die Strickschrift dafür ist auch dabei.

Für den Hut habe ich einen Metallring zu einem Zwirnknopf verwandelt und aufgenäht. (An der Krempe muss ich noch mal arbeiten, die rutscht doch ein wenig tief)

Und hier die Strick- und Häkelschrift. Nicht enthalten sind die Anschlagsreihen. Logisch, so viele wie Maschen in der ersten Reihe...
Aufgenäht habe ich das beidseitig mit der Nähmaschine, dazu habe ich den Nähfußdruck ganz weit reduziert, das ging leichter...

Viele Grüße!

Katja

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